Professionelle Bilder für Ihre Apotheke


27. Mai 2019

In der heutigen digitalen Welt ist die eigene Website die neue Visitenkarte. Sie ist der erste Eindruck, den potentielle KundInnen von Ihrer Apotheke haben und bestimmt über Gefallen oder nicht Gefallen. Ausschlaggebend für diese – meistens unbewusste – Entscheidung sind die Bilder bzw. Fotos, die Sie verwenden.  Denn Bilder wecken in uns Erinnerungen und Emotionen im Bruchteil einer Sekunde. An dieser Stelle helfen professionelle Bilder, um einen positiven Eindruck zu vermitteln und Vertrauen zu schaffen. Doch worauf muss man dabei achten?

 

Professionelle Bilder für die Homepage Ihrer Apotheke

 

Equipment: Handyfotos sind für einen professionellen Webauftritt nicht geeignet, denn die Auflösung ist schlecht. Außerdem bietet eine Handycamera nur begrenzt die Möglichkeit, sich an die Situation (Lichtverhältnisse, usw.) anzupassen. Am besten fotografieren Sie mit einer Spiegelreflexkamera. Je nach Objektiv und Einstellungen in der Blende, Belichtungszeit & ISO lassen sich die unterschiedlichsten Effekte und selbst bei schwierigen Lichtverhältnisse noch ein gutes Bild erzielen. Auch die Farbwerte lassen sich bereits im Vorfeld leicht beeinflussen.

 

Know-How: Das teuerste Equipment bringt Ihnen nicht viel, wenn Sie nicht wissen damit umzugehen. Hier bietet sich natürlich an, die Dienstleistungen von Werbeagenturen/Photographen in Anspruch zu nehmen. Ein paar Tipps vorweg:

  • Unter Tiefenschärfe versteht man den Effekt, wenn der Hintergrund unscharf ist und der Vordergrund scharf (oder andersherum). Dadurch entsteht eine räumliche Abgrenzung und die Aufmerksamkeit wird bewusst gelenkt.
  • Achten Sie darauf, wo das Licht Steht die Hauptlichtquelle z.B. direkt hinter dem Objekt, so entstehen Bilder mit hohen Schwarz-Weiß Kontrasten und der Vordergrund ist kaum zu erkennen. Dieses kann wünschenswert sein – oder auch nicht.
  • Der goldene Schnitt sorgt für eine harmonische und spannende Bildkomposition. Stellen Sie sich eine imaginäre Linie vor, die ihr Bild in zwei teilt und zwar mit dem Teilungsverhältnis 61,8% zu 38,2%. Genau dort sollte sich das Hauptteil des Bildes befinden.

 

Menschen: Besonders wichtig für das Schaffen von Vertrauen mittels Bilder, sind die Menschen, die darin abgebildet werden. Achten Sie darauf, dass sie verschiedene „Merkmale“ aufzeigen: Geschlecht, Alter, Haar- & Hautfarbe, etc. Unverzichtbar ist hier eine freundliche Ausstrahlung durch ein gepflegtes Äußeres und ein natürliches Lächeln. Stellen Sie ein Beratungsgespräch zwischen KundInnen und MitarbeiterInnen nach um Ihre fachliche Kompetenz zu unterstreichen. Stellen Sie außerdem Ihr Team vor. Dafür eignen sich einzelne Porträt Fotos der MitarbeiterInnen und evtl. ein Gruppenfoto. Die Porträts sollten alle den selben Hintergrund und Ausschnitt haben. Richten Sie dafür am besten einem gemeinsamen Fototermin ein. Vergessen Sie nicht, dass hierfür eine ausdrückliche Erlaubnis der beteiligten Personen benötigt wird, am besten in Schriftform.

 

Inhalte: Vertrauen schaffen Sie außerdem, wenn die potentiellen KundInnen direkt sehen, worauf sie sich evtl. einlassen. Zeigen Sie Ihre Apotheke von außen und von innen, inkl. Eingangsbereich, Tara und evtl. Beratungsraum. Achten Sie auf viel Licht, Sauberkeit und möglichst keine Menschen. Stellen Sie sicher, dass die Regale voll und ordnungsgemäß eingeräumt sind. Führen Sie außerdem einen Apothekenblog, müssen Sie nicht unbedingt für jeden Beitrag eigene Bilder machen. Es gibt viele online Bilder Galerien, bei denen Sie die Nutzungsrechte für einzelne Bilder erwerben können: 

Produkt Fotografie: Haben Sie eine eigene Produktlinie und möchten diese in Szene setzen, empfiehlt es sich, die Produkte in einer sog. Photobox abzulichten. So lassen sich hochwertige Bilder mit einem komplett weißen Hintergrund (oder eine beliebig andere Farbe) und ganz ohne Ränder machen. Diese Methode ist ideal, da das Bild in der Nachbearbeitung problemlos ausgeschnitten werden kann, um beispielsweise Aktionsplakate o.ä. zu gestalten. Achten Sie hier auf klare Konturen und eher wenige Motivelemente, ganz nach dem Motto: weniger ist mehr.

  • Shuttershock.com
  • Photobucket.com
  • Flickr.com
  • Fotolia.de
  • U.a.

FAZIT: Gute und schöne Fotos zu machen ist eine eigene Kunst und oft sehr subjektiv. Das gleiche Foto kann je nach Verwendungszweck passend oder unpassend sein. Sie sollten stets eine eigene Vorstellung davon haben, was Sie vermitteln möchten. Mit Hilfe einer Agentur, können sich große Projekte am besten umsetzen, da diese erfahrener sind und besser den Überblick behalten können.

 

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